Unterschenkelbruch

Ein Unterschenkelbruch (Schaftbruch des Unterschenkels), tritt häufig auf, wenn das Schienbein und das Wadenbein betroffen sind. Das Schienbein trägt das Hauptgewicht des Körpers und ist daher anfälliger für Brüche. Die häufigsten Ursachen für einen Unterschenkelbruch sind Verkehrsunfälle und Sportverletzungen. Es kommt nicht selten vor, dass bei einem Bruch auch die umliegende Wadenmuskulatur verletzt wird.

Symptome eines Unterschenkelbruchs können starke Schmerzen, Schwellungen, Blutergüsse und eine eingeschränkte Beweglichkeit im betroffenen Bereich sein. Bei offenen Brüchen kann der Knochen sogar aus der Haut herausragen.

Die Behandlung eines Unterschenkelbruchs sollte zeitnah erfolgen, um weitere Schäden an der umgebenden Muskulatur zu verhindern. Die Stabilisierung des Bruchs ist dabei ein wichtiger Schritt. In den meisten Fällen wird die Stabilisierung mittels eines Marknagels durchgeführt. Dieser wird in den Knochen eingeführt und fixiert den Bruch von innen heraus.

Bei komplexen Trümmerbrüchen, insbesondere wenn ein Gelenk beteiligt ist, kann alternativ eine Platte oder ein Fixateur externe zum Einsatz kommen. Ein Fixateur externe wird besonders bei offenen Brüchen verwendet, um Infektionen zu vermeiden und den Knochen von aussen zu stabilisieren.

Die Heilungsdauer eines Unterschenkelbruchs hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Schwere der Verletzung, der gewählten Behandlungsmethode und der individuellen körperlichen Verfassung. Mit der richtigen Therapie und Rehabilitation kann jedoch eine vollständige Genesung erreicht werden.

Patientenfälle am Trauma Zentrum Hirslanden

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