Reha-Therapie nach Oberschenkelbruch

Eine gezielte Reha-Therapie nach einem Oberschenkelbruch ist unerlässlich, um die Mobilität, Stabilität und Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Mit einem individuellen Therapieansatz, bestehend aus Physiotherapie, Ergotherapie und manueller Therapie, können optimale Ergebnisse erzielt werden. Die Dauer der Reha ist individuell verschieden und hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Physiotherapie

Die Physiotherapie ist der zentrale Bestandteil einer Reha-Therapie nach einem Oberschenkelbruch. Hierbei werden gezielte Übungen zur Stärkung und Mobilisierung der betroffenen Muskeln durchgeführt, um die Mobilität und Stabilität des Beins zu verbessern. Physiotherapeuten entwickeln individuelle Trainingspläne, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt sind.

Ergotherapie

Bei älteren Patientinnen und Patienten kann die Ergotherapie besonders sinnvoll sein, um verloren gegangene Alltagsfertigkeiten wiederzuerlangen. Dies kann den Betroffenen helfen, ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität zu verbessern.

Dehnung, Mobilisation und Kräftigung

Eine zusätzliche manuelle Therapie kann ebenfalls zur Reha-Therapie nach einem Oberschenkelbruch hinzugezogen werden. Sie umfasst Techniken wie Massage, Dehnung, Mobilisation und Kräftigung, die zur Schmerzlinderung und Förderung der Mobilität beitragen können.

Dauer der Reha nach einem Oberschenkelbruch

Die Dauer der Reha nach einem Oberschenkelbruch variiert je nach individuellen Faktoren wie dem Ausmass des Bruchs, der Erforderlichkeit einer Operation und der persönlichen Erholungsgeschwindigkeit. Im Durchschnitt dauert eine Reha sechs bis zwölf Wochen, in manchen Fällen jedoch auch länger.

Patientenfälle am Trauma Zentrum Hirslanden

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