Achillessehnenriss (Sprunggelenk)

Die Achillessehne ist ein essenzielles Element im menschlichen Bewegungsapparat. Sie verbindet den dreiteiligen Wadenmuskel mit dem Fersenbein und ermöglicht dadurch die Kraftübertragung auf das Fussskelett. Als längste und stärkste Sehne im Körper spielt sie eine zentrale Rolle für den menschlichen Gang.

Bei einer kompletten Ruptur der Achillessehne ist eine chirurgische Intervention erforderlich. Im Rahmen der Operation wird die gerissene Sehne wiederhergestellt und vernäht. Anschliessend ist eine Ruhigstellung des Sprunggelenks notwendig, wobei eine Spitzfussstellung angestrebt wird, um die Sehne zu entlasten und den Heilungsprozess zu fördern.

Zur Ruhigstellung kann entweder ein Gipsverband oder eine abnehmbare Orthese eingesetzt werden. Die Ruhigstellungsdauer beträgt in der Regel sechs Wochen, währenddessen die Spitzfussstellung allmählich in eine normale Stellung im Sprunggelenk überführt wird. Sollte die Röntgenuntersuchung einen knöchernen Ausriss der Achillessehne aufzeigen, ist eine zeitnahe Operation empfehlenswert, bei der das abgerissene Knochenfragment mittels Schrauben am Fersenbein befestigt wird.

Bei einem Teilriss der Achillessehne, der durch Ultraschall oder MRT diagnostiziert wird, kann eine konservative Therapie in Betracht gezogen werden, sofern weniger als die Hälfte der Sehne betroffen ist. Auch hier erfolgt eine Ruhigstellung des Sprunggelenks mit einer Orthese oder einem Gips für mindestens 6 Wochen.

Patientenfälle am Trauma Zentrum Hirslanden

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