Hüftgelenksbruch via Pararectus-Zugang: Schnelle Genesung nach Fahrradunfall

Der Hüftgelenksbruch (auch Oberschenkelhalsfraktur) ist eine der häufigsten Verletzungen, die nach Stürzen auftreten können. In den meisten Fällen ist eine Operation erforderlich, um die betroffene Person von Schmerzen zu befreien und die Beweglichkeit wiederherzustellen. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über diese Art von Fraktur und die damit verbundenen Behandlungsmöglichkeiten.

Hüftgelenksbruch nach unglücklichen Fahrradunfall

Ein Hüftgelenksbruch stoppt Filmregisseur Rolf Lyssy bei den Dreharbeiten zu seinem neuesten Kinofilm. Nach einem unglücklichen Fahrradunfall muss er sich einer Hüftoperation unterziehen. Glücklicherweise ermöglicht ein minimalinvasiver Eingriff eine rasche Genesung, sodass Lyssy innerhalb von zwei Wochen wieder am Filmset arbeiten kann. In der Gesundheitssendung CheckUp vom 17.09.2017 wird seine Geschichte dokumentiert und die effektive Behandlungsmethode vorgestellt.

Erfolgreiche Anwendung des Pararectus-Zugangs bei älteren Patienten

Bei den ersten 20 Patienten mit einem Altersdurchschnitt von 59Jahren – der älteste war 90-jährig – zeigten sich während und nach der Operation keine wesentlichen Komplikationen.

Die Operation dauerte durchschnittlich drei Stunden. In der postoperativen Computertomographie wurde bei 19 Patienten eine anatomische Reposition mit weniger als 1 mm Verschiebung und nur bei einem Patienten eine solche von 2 mm festgestellt. Nach zwei Jahren konnten 17 Patienten nachuntersucht werden. Zwei Patienten erhielten 4 respektive 18 Monate nach der Operation eine Hüfttotalprothese, alle anderen Patienten (88%) hatten eine exzellente oder gute Funktion.

Der «Pararectus»-Zugang ist nicht nur ein minimalinvasiver Zugang, sondern scheint die Versorgung von Acetabulumfrakturen auch bei älteren Patienten zu verbessern. Er sollte jedoch nur von einem erfahrenen Beckenspezialisten angewandt werden, damit bei dieser anspruchsvollen und hochspezialisierten Chirurgie Komplikationen vermieden und gute Ergebnisse erreicht werden.

Patientenfälle am Trauma Zentrum Hirslanden

Wirbelsäulenkorrektur – Pedikelsubtraktionsosteotomie zur Korrektur rigider Deformitäten

Nach 15 qualvollen Jahren im Rollstuhl erwog Hans W. den Freitod. Für den 65-Jährigen war Sitzen oder Liegen nur im 90-Grad-Winkel möglich. In einer beeindruckenden Operation richteten Spezialisten ihn wieder ...

Unterarmbruch

Ein Unterarmbruch zählt zu den häufigsten Knochenbrüchen. Diese Verletzung kann sowohl beide Unterarmknochen, die Elle (Ulna) und die Speiche (Radius), als auch nur einen der beiden betreffen. Ein Speichenbruch (Radiusfraktur) ...

Wirbelsäulenversteifung (Spondylodese) bei Wirbelgleiten

Spondylolisthesis, auch bekannt als Wirbelgleiten, ist eine Erkrankung, bei der sich Wirbelkörper gegeneinander verschieben und die Stabilität der Wirbelsäule beeinträchtigt wird. Diese Verschiebung kann sowohl angeboren als auch erworben sein, ...

Bruch des Handgelenkes (distale Radiusfraktur)

Ein Handgelenkbruch, auch als distale Radiusfraktur bezeichnet, entsteht häufig durch einen Sturz auf die ausgestreckte Hand. Während bei jüngeren Patienten meist eine erhebliche Krafteinwirkung nötig ist, kann im höheren Alter ...

Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule

Degenerative Wirbelsäulenerkrankungen sind Verschleisserscheinungen der Wirbelsäule, die bei fast allen Erwachsenen in unterschiedlichem Masse auftreten. Obwohl sie häufig keine Beschwerden verursachen, können sie in einigen Fällen zu Bewegungseinschränkungen, Rückenschmerzen oder ...

Achillessehnenriss (Sprunggelenk)

Die Achillessehne ist ein essenzielles Element im menschlichen Bewegungsapparat. Sie verbindet den dreiteiligen Wadenmuskel mit dem Fersenbein und ermöglicht dadurch die Kraftübertragung auf das Fussskelett. Als längste und stärkste Sehne ...